Langes Haar

Die Länge der Haare, die den Körper, die Gliedmaßen und die Rute des Hundes bedecken, wurde mit einem einzigen Gen, FGF5 genannt, in Verbindung gebracht.

Definition

Das Merkmal bezieht sich auf die Variante, die lange Haare am Körper, an den Beinen und am Schwanz verursacht. Die Variante befindet sich im FGF5-Gen, das an der Regulierung des Haarwachstums im Haarfollikel beteiligt ist.

Genetische Grundlage

Die Variante ist rezessiv, daher wird das lange seidige Fell nur bei Hunden mit zwei Kopien der c.578C>T-Variante ausgeprägt. Bei einer einzigen Kopie der c.578C>T-Variante oder gar keiner Variante wird der Hund wahrscheinlich eine kurze Felllänge aufweisen. Es wurden jedoch mehrere Varianten im FGF5-Gen identifiziert, die, wenn sie mit dieser Variante in compound heterozygosis (eine Kopie jeder Variante) kombiniert werden, ebenfalls einen Phänotyp erzeugen können, der durch ein längeres Fell gekennzeichnet ist.

Andere relevante Informationen

Langes Haar bei Hunden kann als flauschiges Fell (beim Corgi) oder als zotteliges Fell beschrieben werden. Man nimmt an, dass das lange Haar von den alten Wölfen abstammt, die ein langes Fell hatten, das in kalten Klimazonen als Wärmeisolierung diente. Langhaarige Hunde benötigen eine gründlichere Fellpflege. Bürsten, Baden und Trimmen sind wichtig, um zu verhindern, dass sich Verfilzungen bilden, die Unbehagen und sogar Hautverletzungen verursachen können. Langes Fell kann gerade oder gelockt, fein oder grob sein, so dass einige Rassen mehr Pflege benötigen als andere. Rassen, die diese Variante häufig aufweisen, sind Akita und Samojede.

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