Bretonischer Spaniel

Der Bretonische Spaniel ist eine aus Frankreich stammende Rasse, die für die Jagd gezüchtet wurde. Der sanfte, intelligente Ausdruck der Augen zusammen mit der Aufwärtsbewegung des Ohransatzes definieren den "bretonischen Ausdruck". Darüber hinaus ist die Rasse für ihre Anpassungsfähigkeit und ihren ausgeglichenen Charakter bekannt.

Allgemeine Angaben

Hunde dieser Rasse sind von mittlerer Größe und elegantem Aussehen. Das Gewicht liegt zwischen 14 und 18 Kilogramm, während die Höhe zwischen 44,5 und 52 Zentimetern variiert. Die Lebenserwartung dieser Rasse beträgt 12 bis 14 Jahre. Sie gehören zur Gruppe 7 der Fédération Cynologique Internationale (FCI), in der Ausstellungshunde zusammengefasst sind.

Kurze Geschichte der Rasse

Der Bretonische Spaniel, der ursprünglich aus Frankreich und insbesondere aus der zentralen Region der Bretagne stammt, gilt als einer der ältesten spanielartigen Hunde, der sich durch Selektion und Kreuzung entwickelt hat. Er wurde ursprünglich für die Jagd gezüchtet und zeichnete sich durch seine Ausdauer und Vielseitigkeit aus. Der Rassestandard wurde erstmals 1907 in Nantes festgelegt, und 1934 wurde er vom American Kennel Club als Rasse anerkannt. Heute ist der Breton Spaniel eine sehr beliebte Rasse für die Jagd und als Begleithund, da er die zahlreichste Rasse unter den französischen Vorstehhunden ist.

Merkmale der Rasse

Der Bretonische Spaniel ist die kleinste der Ausstellungshunderassen. Er hat einen ausgewogenen, robusten Körperbau, eine gerade Oberlinie und eine leicht abfallende Kruppe. Die Augen sind schräg, oval und von dunkler Farbe, während die Ohren dreieckig, kurz und hoch angesetzt sind. Die Rute wird waagerecht oder hängend getragen, obwohl einige Hunde auch ohne sie geboren werden können. Das Fell ist fein und kann glatt oder leicht gewellt sein. Die Hinterhand ist reichlich behaart, mit Fransen, die sich allmählich zum Fußwurzelbereich hin verjüngen. Der obere Teil der Ohren ist mit gewelltem Haar bedeckt. Die Färbung des Fells kann unterschiedlich sein, z. B. weiß-orange, schwarz-weiß, weiß-braun, und kann auch eine roanfarbene Färbung mit Sprenkeln an Schnauze, Beinen und Lefzen aufweisen. Das Temperament des Breton Spaniels ist ausgeglichen und passt sich leicht an jede Umgebung an. Er ist ein geselliger, intelligenter und wachsamer Hund, der sich durch seine Vielseitigkeit als Vorstehhund auszeichnet und für alle Arten von Jagd und Gelände geeignet ist. Bei der Beutesuche zeichnet er sich durch seine Bewegungen, seinen ausgeprägten Geruchssinn und seine Fähigkeit, weiträumig und spontan zu suchen, aus.

Häufige Krankheiten

Der Breton Spaniel kann bei optimaler Pflege und Aufmerksamkeit ein langes, gesundes Leben genießen, obwohl er für bestimmte gesundheitliche Probleme prädisponiert ist. Zu den häufigsten Krankheiten oder Störungen gehören Kleinhirnrindenabiotrophie, Lippenspalte, Komplementmangel, Glaukom, Hüftdysplasie, idiopathische Epilepsie, Linsenluxation, progressive Netzhautatrophie, Netzhautdysplasie und Motoneuronerkrankung oder spinale Muskelatrophie. Zusätzlich zu den oben genannten Erkrankungen empfiehlt das OFA (Orthopaedic Foundation for Animals) Canine Health Information Centre (CHIC) eine Augenuntersuchung (jedes Jahr im Alter von 2-8 Jahren) sowie eine Reihe von Tests zur Feststellung von Krankheiten wie Hüftdysplasie oder optional Patellaluxation, Ellbogendysplasie oder Autoimmunthyreoiditis.

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