Der Beauceron ist eine große Hunderasse aus Frankreich. Sie sind bekannt für ihre muskulöse Statur und ihr charakteristisches schwarz-rotes Fell. Sie sind intelligent, loyal und beschützend, was sie sowohl zu beliebten Arbeitshunden als auch zu Familienhaustieren macht.
Allgemeine Einzelheiten
Der Beauceron ist eine große Hunderasse, die normalerweise zwischen 30 und 45 Kilogramm wiegt und eine Schulterhöhe von 61 bis 70 Zentimetern erreicht. Sie haben eine Lebenserwartung von bis zu 12 Jahren oder mehr. Laut der Fédération Cynologique Internationale gehört er zur Kategorie 1, Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde).
Kurze Geschichte der Rasse
Der Beauceron ist eine alte Hunderasse, die ursprünglich in Frankreich für die Schafhütung und -bewachung entwickelt wurde. Sie wurden auch für die Jagd auf Wildschweine und andere Wildtiere eingesetzt und waren besonders wirksam bei der Verteidigung des Viehs gegen Wolfsangriffe. Mit der Zeit wurde die Rasse zu einem vielseitigen Arbeitshund verfeinert, der in der Lage ist zu hüten, zu bewachen und zu spüren. Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs wurden sie vom französischen Militär als Meldehunde eingesetzt und für Such- und Rettungseinsätze ausgebildet. Heute werden Beaucerons immer noch als Arbeitshunde eingesetzt, sind aber auch als Familienhaustiere beliebt.
Rassemerkmale
Der Beauceron ist ein großer und muskulöser Hund. Er hat einen breiten, flachen Kopf mit einem kräftigen Kiefer und dunklen, mandelförmigen Augen. Sie haben eine breite Brust und muskulöse Beine, mit einer traditionell kupierten Rute. Sein auffälligstes körperliches Merkmal sind die doppelten Wolfskralle. Er hat ein hartes, wasserabweisendes Deckhaar und eine weitere, wollige und weiche Unterwolle, die sich bei Kälte verdichtet, um Wärmeverlust zu vermeiden. Das Fell ist meist schwarz und lohfarben oder schwarz, lohfarben und grau (diese Kombination wird als Arlekin bezeichnet). Bei schwarz-lohfarbenen Hunden sollten die lohfarbenen Flecken an zwei Stellen über den Augen, an den Seiten der Schnauze und verblassend zu den Wangen erscheinen, aber nicht unterhalb der Ohren. Auch am Hals, unter dem Schwanz und an den Beinen und der Brust. Der Beauceron ist bekannt für seine Intelligenz, Loyalität und seinen Schutzinstinkt. Sie sind sehr gut trainierbar und ausgezeichnete Arbeitshunde, aber auch treue und ergebene Haustiere. Sie können Fremden gegenüber misstrauisch sein und benötigen eine angemessene Sozialisierung und Erziehung durch einen Tierarzt. Es sind Hunde, die langsamer reifen als andere Rassen, daher sollte ihr Training behutsam erfolgen und sie benötigen erfahrene Besitzer.
Häufige Krankheiten
Wie alle Hunderassen ist der Beauceron anfällig für bestimmte Gesundheitsprobleme. Zu den häufigsten Gesundheitsproblemen dieser Rasse gehören Magendrehung, Hüftdysplasie, dilatative Kardiomyopathie und Osteochondrosis dissecans. Zusätzlich zu den genannten Erkrankungen empfiehlt das Canine Health Information Center (CHIC) der OFA (Orthopedic Foundation for Animals) eine Herz- und Augenuntersuchung sowie eine Reihe von Tests zur Beurteilung der folgenden Krankheiten: Hüft- und Ellenbogendysplasie, von-Willebrand-Krankheit und autoimmune Thyreoiditis.
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